Mefenaminsäure ist in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kaum untersucht. Eine einmalige oder kurzzeitige Anwendung bei Schmerzen in der Schwangerschaft oder Stillzeit ist daher nur gerechtfertigt, wenn andere Analgetika eine ungenügende Wirkung gezeigt haben. Wie alle NSAR kann Mefenaminsäure den Ductus arteriosus Botalli verschliessen; eine längere Anwendung im zweiten und im dritten Trimenon der Schwangerschaft ist aus diesem Grund gänzlich zu vermeiden. Peripartal wegen der wehenhemmenden Wirkung nicht anwenden. Die bisher im Blut des gestillten Kindes ermittelten Konzentrationen betragen < 10% derjenigen im mütterlichen Blut. 07/2019
Dosierung
| Applikationsart | max. TD 1. Trim | max. TD 2. Trim | max. TD 3. Trim | Stillzeit | Bemerkung |
| peroral | 1500 mg | nicht anwenden | nicht anwenden | 1500 mg | nur Einzeldosen |
| rektal | 1500 mg | nicht anwenden | nicht anwenden | 1500 mg | nur Einzeldosen |