Amitriptylin

Bei einer geplanten Schwangerschaft ist Amitriptylin durch ein besser dokumentiertes Antidepressivum (z.B. ein SSRI) zu ersetzen; bereits eingetretene Schwangerschaften sollen mit Amitriptylin weiter behandelt werden; das Risiko für Fehlbildungen scheint minimal zu sein, auf neonatale Adaptationsstörungen soll man jedoch vorbereitet sein.
Auch für die Stillzeit gilt – sofern die Möglichkeit besteht – Amitriptylin durch ein besser dokumentiertes Antidepressivum zu ersetzen. In bisherigen analytischen (jedoch alten) Untersuchungen konnten im Blut des gestillten Kindes weder Amitriptylin noch Nortriptylin erfasst werden. 09/2024

Dosierung

Applikationsartmax. TD 1. Trimmax. TD 2. Trimmax. TD 3. TrimStillzeitBemerkung
peroral150 mg150 mg150 mgDosisanpassung gemäss therapeutischem Drug Monitoring (TDM)

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